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Station Onkologie/Palliativpflege Spitalzentrum Oberwallis Standort Brig

Station

Die Station Onkologie/Palliativpflege besteht seit 2007.
Die 8 Palliativ-Betten sind in einer medizinisch-onkologischen Station eingegliedert. Die Patienten und ihre Angehörige werden von einem multidisziplinären Team betreut. Das Team arbeitet nach der Bezugspflege. Täglich findet am Nachmittag eine Pflegevisite gemeinsam mit dem Patienten am Patientenbett statt. Dadurch kennt der Patient seine Bezugspflegende/seine zuständige Pflegefachperson, er wird aktiv in die Pflege und in den Pflegeprozess einbezogen und informiert und erhält somit auch die Gelegenheit, seine Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren.

Die Abteilung befindet sich seit dem 01.Juli 2012 im Spitalzentrum Oberwallis Standort Brig, 2 Stock Süd.

Infrastruktur

Die Abteilung verfügt über Doppel- und Einzelzimmer und weiter über einen kleinen Aufenthaltsraum für Angehörige sowie ein Besprechungszimmer.

Team

Das Team der Abteilung Onkologie/Palliativpflege ist wie folgt zusammengesetzt:

  • Pflegefachpersonen mit Zusatzausbildung in der Palliative Care (Master, HöFa, CAS)
  • Pflegehilfen (mit Weiterbildungen in der Palliative Care)
  • Fachangestellte Gesundheit (FAGE), (mit Weiterbildungen in der Palliative Care)
  • Auszubildende (Bachelor, FAGE, u.w.)

Stationsleitung

Cédric Fux

Ärztliche Leitung

Dr. Reinhard Zenhäusern

Den Patienten und ihre Angehörigen werden von einem multidisziplinären Team betreut.

  • Ärzte
  • Pflegefachpersonen, Fachangestellte Gesundheit, Pflegehilfen, Auszubildende
  • Psychologin und Psychologe
  • Ernährungsberatung
  • Physiotherapie
  • Seelsorgeteam
  • Schmerzspezialist
  • Und weiter Team und Fachpersonen je nach Situation

Rundtischgespräche

Unter einem Rundtischgespräch verstehen wir ein geplantes, zielgerichtetes Gespräch zwischen dem Patienten, den Angehörigen und den verschiedenen Beteiligten vom Betreuungsteam (z.B. Arzt, Pflegefachperson/Bezugsperson, Mobiler Palliativdienst, Physiotherapie).
Je nach Patientensituation werden externe Fachpersonen von Institutionen und/oder Dienstleistungen zum Gespräch eingeladen.

Interdisziplinärer Patientenrapport

Wöchentlich findet der interdisziplinäre Patientenrapport statt, wobei die physische, psychische, spirituelle und soziale Situation aller Patienten analysiert und multidisziplinär, zusammen mit den Betroffenen, nach Lösungen gesucht wird. Das erfolgt immer im Hinblick auf eine bestmögliche Lebensqualität der Patienten.

Aufnahme

Die Palliativ-Betten stehen Menschen ab den 16 Lebensjahr, welche an einer unheilbar, fortschreitenden Erkrankung leiden, zur Verfügung. Dies bedeutet, dass Menschen mit Tumorleiden aber auch mit anderen Erkrankungen wie zum Beispiel Amytrophe Lateralsklerose (ALS), Multiple Sklerose (MS), Demenzerkrankungen betreut und begleitet werden. Die Betten werden innerhalb der Spitalstruktur palliativ genutzt und palliative Patienten werden gemäss den Konzept- Kriterien aufgenommen.
Bei einer Aufnahme wird die Gesamtsituation beurteilt.

Ziel

Ziel der stationären Behandlung ist die Stabilisierung „der Eintrittssituation”. Oftmals stehen nicht nur körperliche Beschwerden wie Schmerzen, Übelkeit und andere Symptome im Vordergrund sondern psychosoziale Faktoren. Die Austrittsplanung erfolgt interdisziplinär und wird mit allen beteiligten Berufsgruppen besprochen. Dabei spielt der Mobile Palliativdienst eine wichtige Rolle, indem er den Patienten und seinen Angehörigen beratend und unterstützend zu Seite steht, Kontakte zwischen den verschiedenen Diensten herstellt und eine Art „Brückenfunktion” übernimmt.

Finanzierung

Im Rahmen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) ist die Palliativ Care nicht speziell geregelt und die Kostenübernahme erfolgt daher nach den allgemeinen Grundsätzen des KVG. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose oder Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen.

Kontakt

Abteilung Onkologie/Palliativpflege
T 027 604 37 05